Hike & Fly Kessler Alm

Von Schladming aus ging’s heute auf zur Mittelstation der Planai. Eine Stunde und 620hm später erreichte ich die Kessleralm. Im Winter befindet man sich beim Starten direkt auf der Piste. Zum Glück ist diese breit genug, dass man nicht unbedingt Angst haben muss, dass ein Skifahrer über den Schirm fährt.
Der Start hingegen war wieder mal spannend, denn mit dem Rückenwind musste ich ziemlich weit die Piste hinunter sprinten.

//Movescount Move
//Flug auf Xcontest.org

Hike & Fly Millstätter Alpe (2.091m)


Groundhandling auf der Millstätter Alpe

Fast ein kleiner Geheimtipp ist die Wanderung von der Lammersdorfer Hütte auf die Millstätter Alm. Eine kurze, aber dafür umso schönere Tour in den Nockbergen, nordöstlich vom Millstätter See.
Der Weg führt vorbei am Lammersdorfer Almkreuz, dem Stana Mandl‘, dem Granattor, dem Obermillstätter Almkreuz, bis hin zum Millstätter Almkreuz. Wem das zu wenig ist, kann die Tour natürlich noch ausdehen, wir hingegen hatten nur eines im Sinn: Fliegen!
Es war zwar sehr bewölkt an diesem Tag und der Wind kam aus nördlicher Richtung, aber den Flug nach Döbriach wollten wir uns nicht nehmen lassen. So starteten wir in Richtung Norden und umflogen den Bergrücken. Normalerweise wären wir auf der Lammersdorfer Alm wieder gelandet, aber an diesem Tag hatten wir 2 Nichtflieger, Tomasz und Regina dabei, die uns die Autos wieder nach unten zum Landeplatz nach Döbriach brachten. Den Flug ließen wir dann gemeinsam im Restaurant „Drei Mühlen“ in Neu-Feffernitz, bei gutem Essen und Trinken, ausklingen.

Fotos:


Hike & Fly mit den Millstätter Fliegern auf die Millstätter Alpe (2.091m)

Hike & Fly Vorderer Wöllaner Nock (2.090m)

Wir parken das Auto bei unserem Fliegerfreund Hoppl in Laastadt. Von dort aus wandern Robert, Peter, Martin, mein Hund Aron und ich entlang des Arriacher Hofwanderwegs, vorbei an wunderschönen alten Gebäuden bis zum Gasthof Geigerhütte.


Ab hier geht es auf dem Forstweg weiter bergauf  bis zum Grat, der auch mit dem Auto erreicht werden kann. Hier sieht man dann beide Gipfel des Wöllaner Nocks.

Das letzte Stück zum Gipfel zieht sich etwas, da man Gerade über den Bergrücken hinauf geht und man dabei noch ungefähr 300 Höhenmeter zurücklegt.

Oben angekommen freuen wir uns über die perfekten Startbedingungen. Gleich legen wir unsere Schirme aus und starten nach Süden in Richtung Ausgangspunkt.

Im Gipfelbereich gelingt es uns etwas etwas Höhe zu machen, aber die Thermik ist leider zu schwach um den Flug noch zu verlängern.

Peter, der als Erster gestartet war kann sich mit seinem kleinen Bergschirm nicht lange halten und landet beim Auto. Robert, Martin und ich landen bei der Kirche in Arraich ein, in der Hoffnung dort ein Gasthaus zu finden. 🙂

Zum Abschluss lud uns Hoppl bei sich Zuhause noch auf ein Bier ein. Dort trafen wir auch noch auf Itze, Benno und Bernd, die zufällig auch gerade auf Besuch waren und mit uns gemeinsam die letzten Sonnenstrahlen genossen.


Fotos:


Hike & Fly Vorderer Wöllaner Nock (2.090m)

Links:
//Movescount Move Hike
//Flug auf XContest

Hike & Fly Dobratsch

Von Bad Beliberg geht’s heute über den Reidnsteig auf den Dobratsch. Hier erhoffen wir uns mehr Sonne als beim Alpenlahner, der ja komplett auf der Nordseite des Berges liegt.

Gipfel des Ganges (1.732m)

Der sehr schöne Wanderweg führt uns über’s Tor und den Alplgraben auf die Südwestseite des Berges. Über den Kuhriegel führt uns der Steig anschließend die letzten paar Höhenmeter in Serpentinen zur windischen Kriche und dem Dobratsch Gipfelkreuz. Hier empfängt uns Robert, der bereits früher gestartet ist und den Gipfel schon früher erreicht hatte.


Robert und Martin bei der windischen Kirche am Dobratsch

Gipfelfoto mit Robert, Lisa, Vera, Martin u. Alex
Heute scheint ein lang ersehnter Gipfelstart zum greifen Nahe. Die Thermik verschafft uns angenehmen Südwind. Perfekter kann’s eigentlich garnicht sein. So entschließe ich mich einen Versuch zu machen und lege den Schirm neben der deuschen Kirche in der Senke aus.
Mit etwas Starthilfe kann ich mit meinem Hund Aron starten. 

Start mit Aron neben der deutschen Kirche
Kurz darauf folgt auch Martin und wir drehen gemeinsam in der ruhigen Herbstthermik auf. Mit dem hatten wir garnicht gerechnet, um diese Jahreszeit noch genug thermischen Aufwind zu finden.
Robert konnte nach einem Startabbruch am Gipfel leider nicht mehr fliegen, da der Wind anscheinend etwas zugelegt hatte.

es gelingt uns sogar den Gipfel zu überhöhen
Eine Zeit lang fliegen wir noch der Dobratsch Südseite entlang und können immer wieder etwas Höhe machen. Die Zuschauer am Gipfel sind anscheinend genau so fasziniert wie wir an diesem Tag. (Würde gerne einmal ein paar Fotos sehen, die von uns geschossen werden…)
Nachdem ich am Zwölfernock dann keine Thermik mehr finden konnte, entschloss ich mich mit Aron landen zu gehen. Nach Bad Bleiberg schaffte ich es nicht mehr, da ich bereits zuviel Höhe verloren hatte und ich suchte mir daher eine geeignete Landewiese in Nötsch.

Landewiese in Nötsch im Gailtal

Martin flog noch über den Erzberg und konnte bei sich Zuhause landen.
Vera und Lisa, die nicht am Gipfel starten wollten und zum Zwölfernock hinuntergegangen sind, starteten recht spät und landeten zum Sonnenuntergang dann ebenfalls im Gailtal.


Fotos:


Hike & Fly Dobratsch (2.166m)


Links:
Movescount Move Hike
Movescount Move Fly

Hike & Fly in den Nocky Mountains

Rabenkofel, Stileck und Langnock sind heute unser Ziel. Zusammen mit Marion, Wolfi, Sabrina und den zwei Hunden Archimedes und Aron fahren wir fahren mit dem Auto bis hinauf auf die Thomannbauerhütte. Die Hütte hat wie alle anderen Almhütten um diese Jahreszeit geschlossen.


Thomannbauerhütte
Wir gehen von dort auf dem markierten Weg zuerst auf den Rabenkofel (2.019m) und folgen dann dem Grat in Richtung Stileck (2.179m), dem höchsten Gipfel der heutigen Wanderung. Vom Stileck wirken die Gipfel der Reißeckgruppe zum Greifen nahe, besonders bei so klaren Bedingungen wie heute.


Blick nach Westen auf Gmeineck, Hohe Leier, Riedbock und Radleck

Gipfelfoto am Stileck

Der letzte Gipfel auf unserem Rundweg in den Nockbergen, ist der Langnock (2.092m). Hier machen wir auch eine kurze Pause und genießen die atemberaubende Landschaft. Anschließend entscheide ich mich von dort zu starten, da ich meine Flugausrüstung natürlich nicht um sonst mitgenommen haben will. Auch der Wind hat etwas nachgelassen und passt nun perfekt zum Starten.


Start am Langnock

Als ich den Bergrücken entlangfliege kann ich sogar mit meinem Ozone Ultralite 3 etwas aufsoaren.


es gelingt mir sogar etwas Höhe zu machen

Weit hinauf geht es jedoch nicht und ich entscheide mich auf der Alm neben dem Weg, der zurück zum Auto führt, zu landen. Kurze Zeit später kommen auch schon die anderen vorbei, die zu Fuß auch nicht viel länger unterwegs waren, wie ich.


auf dem weg zurück zur Thomannbauerhütte

Fotos:


Hike & Fly in den Nocky Mountains

Links:
Suunto Movescount Move
Flug auf XContest

Hike & Fly Poludnig (1.999m)

Von Vorderberg fahren Tomasz, Lisa, Vera, Sabrina, unser Hund Aron und ich in Richtung Egger Alm. Als die Straße dann doch etwas zu steil wurde und unser voll beladener Ford Galaxy die Mulden in der Forststraße nicht mehr bewältigen konnte, hielten wir an und ließen das Auto stehen. So weit war es ja nicht mehr zur Dellacher Alm, die wir kurze Zeit später zu Fuß erreichen.


auf dem Weg zur Dellacher Alm

idyllisches Almdorf auf der Dellacher Alm

Von der Dellacher Alm folgten wir dem Wanderweg weiter zur Poludnig Alm. Von hier aus sieht man auch schon den Pressegger See und hat einen schönen Ausblick auf die Gailtaler Alpen. Wie wir herausfinden, kann man hier sogar mit dem Auto herauffahren, jedoch nur von Hermagor aus über die Egger Alm. Hier oben begegnen uns auch andere Wanderer, die hier die Sonne genießen. wir legen auch eine kurze Pause ein und genießen die wärmenden Sonnenstrahlen.


kurze Pause auf der Poludnig Alm

Für die letzten paar Höhenmeter wählen wir den östlichen Aufstieg zum Gipfel, da dieser in der Sonne liegt. Am Grat jedoch merken wir den relativ starken Nordostwind. Uns wurde bald klar, ein Start am Gipfel des Poludnig ist heute wegen dem Wind nicht möglich.


Gipfelfoto am Poludnig

Wir gehen wieder zurück zur Poludnig Alm, mit der Hoffnung dort einen geeigneteren Startplatz zu finden. Lisa, Vera und ich entschließen uns von der Poludnig Alm aus etwas hoch zu gehen und von etwas weiter oben einen Versuch zu starten. Als wir an eine geeignete Stelle kommen und auch der Wind anscheinend etwas abgenommen hatte, gelingt uns ein Start. Der starke Talwind aus Osten macht jedoch einen längeren Flug unmöglich und ich lande kurze Zeit später auf der Dellacher Alm wieder ein.


Landung auf der Dellacher Alm

Lisa und Vera schaffen sogar die vorgelagerte Bergkette zu überfliegen und landen im Gailtal. Eiens steht fest – Wir kommen wieder! Das nächste Mal jedoch bei besseren Flugbedingungen.

Fotos:


Hike & Fly Poludnig (1.999m)

Links:
Suunto Movescount