Hike & Fly Guttenberghaus

Mit Müllsäcken versuchten wir
unsere Ausrüstung zu schützen

Trotz des leichten Regen trafen wir uns um 16 Uhr am Feistererhof. Mit übergestülpten Müllsäcken und Regenjacken machten wir uns auf den Weg zur Transportseilbahn. Dort hatten wir mit dem Wirten ausgemacht, dass wir unser Gepäck rauftransportieren lassen wollen. Die letzten Höhenmeter legeten wir ohne unsere Gleitschirme zurück. Auf den letzten paar Metern zum Guttenberghaus verwandelte sich der Regen in leichten Schneefall. Mit der Hoffnung auf Wetterbesserung verbrachten wir die Nacht im Bettenlager des Guttenberghaus. Nach einem ausgiebigen Frühstück gingen wir den Klettersteig auf den Eselstein. Der Wind blies uns um die Ohren und wir waren uns nicht sicher, ob ein Start an diesem Tag überhaupt möglich war. Als wir wieder am Guttenberghaus ankamen entschieden wir uns nach einer kleinen Stärkung noch den Klettersteig auf den Sinabell zu gehen. Die Windbedingungen wurden besser und wir konnten im Anschluss doch noch mit dem Gleitschirm ins Tal fliegen.

Sonnenaufgang am Hohen Dachstein (2.995m)

Um 04:00 Uhr machten wir uns auf den Weg von der Bergstation in Richtung Hoher Dachstein.
Der Weg über den Gletscher war sehr eisig und Harscheisen wären eine gute Wahl gewesen.
Am Kelttersteig begann es dann langsam zu dämmern.
Punktlich – Kurz vor Sonnenaufgang erreichten wir endlich den Gipfel.
Von Minute zu Minute verändert sich das Licht und die aufgehnde Somme taucht die umliegenden Berge in warmes Orange.
Nach einer kurzen Rast am Gipfel ging es hinunter zum Startplatz.
Beeindruckende Randkluft bei den Dirndln.
Perfekte Startbedingungen am Gletscher.
Blick zurück zum Dachstein-Massiv.
Schladming

Hike, Climb & Fly Gartnerkofel (2.195m)

Wir nutzten diesen wunderschönen (letzten?) Sommertag um eine Tour auf den Gartnerkofel zu machen. Von der Plattner Alpenhotel ging’s über die Piste zur Gartnerkofel Bergstation und von dort hinauf zum Einstieg des „Däumling“ Klettersteig. Der meist B/C eingestufte Klettersteig führt über vier Seilbrücken – davon eine Nepalbrücke – und ist sehr gut gesichert.
Im Anschluss wanderten wir noch zum ca. 20 min. entfernten Gipfel des Gartnerkofels.
Der steile Südhang und die thermischen Ablösungen waren perfekt und so konnte ich direkt vom Gipfel starten. Dank der schwachen Thermik war es mir sogar möglich, mich ca. 20 Minuten auf Gipfelhöhe zu halten und anschließend direkt am Parkplatz bei der Plattner Alpenhotel landen. Eine sehr empfehlenswerte Tour in den Karnischen Alpen.

Video:

Fotos:

Hike, Climb & Fly Gartnerkofel (2.195m)

Links:
Flugdetails auf XContest
Suunto Movescount Move
„Däumling“ Klettersteig


Wanderung:

Flug:
http://www.doarama.com/embed?k=6DYY74e

Climb & Fly Tour auf den Prisojnikovo Okno/Felsenfenster am Prisank (2.270m)

Wieder einmal wählten wir den Vršič Pass im Triglav Nationalpark als Ausgangsort für unsere Tour. Diesmal wählten wir den Prisojnik (Prisank) als Ziel. Genau gesagt wollten wir den Fensterweg Klettersteig begehen. Mit dabei natürlich unser Flugequipment, für einen Abflug falls die Möglichkeit besteht.
Trotz vereinzelter Schneefelder, die von unten sichtbar waren, entschiedne wir uns den Klettersteig in Angriff zu nehmen. Anfangs ging’s auch recht gut, aber im letzten Drittel des Klettersteigs war doch noch recht viel Schnee und auch das Seil fehlte an einigen Stellen. Dafür wurden wir von einer atemberaubenden Aussicht entschädigt. Auch das über 100 Meter hohe Felsentor am Asstieg ist mehr als beeindruckend.
Den Gipfel ersparten wir uns jedoch, da der Aufstieg mitsamt dem Equipment und den erschwerten Bedingungen doch sehr kräfteraubend war. Lieber entschieden wir uns für einen Flug. Eine steilere Wiesenfläche südöstlich vom Felsentor schien uns als Startplatz gut geeignet. Leider waren nicht alle von uns vom Startplatz überzeugt und so flogen nur Robert und ich zurück zum Auto. Sabrina und Silvo wählten den anstrengenderen Rückweg zu Fuß.

Fotos:


Climb & Fly Prisojnik Okno / Fensterweg auf den Prisank (2.250m)

Climb & Fly Mangart (2.677m)

08.15 Uhr – Wir treffen uns an der Autobahnraststätte „Südrast“ in Arnoldstein und genehmigen uns noch einen Kaffee.

10.40 Uhr – Ankuft auf der Mangartalm. Das Wetter ist perfekt und wir begeben uns auf den Weg.

11.30 Uhr – Wir stehen am Einstieg vom „Via Italiana“ Klettersteig und freuen uns schon auf den Aufstieg.


Didi, Alex, Sabrina, Hermann und Robert


Der Klettersteig ist sehr gut gesichert und gut ausgesetzt.

13.00 Uhr – Am Ausstieg vom Klettersteig denke ich mir: „Schade, dass es hier schon vorbei ist!“. Didi, Robert und ich gehen weiter auf den Gipfel. Sabrina und Hermann drehen um und gehen über den Normalweg zurück zum Auto.


Vom Süden ziehen die Wolken schon über die Mangartalm.

13.45 Uhr – Endlich am Gipfel. Der letzte Aufsteig vom Klettersteig kam uns irgendwie lange vor. Im Süden blickt man auf ein Wolkenmeer, die Sicht nach Norden ist komplett frei und der Wind perfekt.


Fast nichts los am Gipfel.

14.00 Uhr – Robert und ich starten bei laminarem Wind in Richtung Nordwest.



14.15 Uhr – Gelandet. Nach einem kurzen, dafür aber sehr intensiven Flug über die Mangart Nordwand genießen wir die Sonne an den Weißenfelser Seen (Laghi di Fusine).


14.45 Uhr – Zwei ältere Italienische Damen nehmen uns mit nach Tarvis.

15.00 Uhr – Wir treffen uns mit den Anderen in Tarvis in einer Pizzeria. Die Pizza haben wir uns verdient! 🙂



Video:

Fotos:


Climb + Fly Mangart ( 2.677m )

Hike & Fly Falkert (2.308m)


Falkertsee und Falkert im Hintergrund

Der Herbst ist eingekehrt und färbt die Landschaft in leuchtend orang rote Farben. Vom Falkertsee wollten wir über den Klettersteig „Falkertsteig“ auf den Gipfel des Falkert gehen. Als wir jedoch merkten, dass die C/D Stelle am Anfang doch für einige unter uns zu „knackig“ war, nahmen wir den Normalweg auf den Gipfel.
Ein toller Ausflug bei schönsten herbstlichen Bedingungen.

Fotos:


Hike & Fly Falkert (2.308)

Klettersteig auf die Mala Mojstrovka (2.332m)


Bei schönstem Wetter ging’s am Samstag vom Vršič (Mojstrovkapass) über die Vratica Scharte und den Klettersteig auf die Mala Mojstrovka (Kleine Mojstrovka). Der Wind war auf Passhöhe schon relativ stark trotzdem nahmen Vera, Lisa und ich die Gleitschirme mit. Die klare Luft an diesem Spätsommertag ermöglichte uns eine atemberaubende Weitsicht. Mangart, Dobratsch & Co. wirkten zum Greifen nahe.

Der nordseitige Klettersteig – meist B/C – ist sehr gut gesichert und bietet eine faszinierende Tiefsicht. Nach ungefähr 2 ½ Stunden Aufstieg erreichten wir den Gipfel, der kurz nachdem wir angekommen waren auf einmal in eine Wolke gehüllt war. Dieser Zustand und auch der starke Wind erleichterten uns die Entscheidung nicht zu fliegen und den Rückweg zusammen mit Tomasz und Bernhard zu Fuß anzutreten.
Eines ist jedoch klar: Diese Tour wird wiederholt und beim nächsten Mal wird auch geflogen! 😉


Video:





Fotos: