Hike & Fly Zwieselalm

Um 10 Uhr startete ich motiviert am Listwirt in Richtung Zwieselalm. Bald merkte ich, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre gleich zum See zu fahren, aber ich musste mich körperlich etwas betätigen.

Zum Glück war es ja nicht so weit. Den Weg auf den Gipfel ersparte ich mir, denn es sah ohnehin nicht gerade nach guter Thermik aus. Obwohl der gestrige Blick in den Flugwetterbericht mir gute Thermik versprochen hatte, war davon leider nichts zu merken.

Nach einem schweißtreibenden Aufstieg von 1:15 Stunden, musste ich erstmal eine kurze Pause im Schatten der Zwieselalmhütte einlegen.

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Hike, Sleep & Fly Hochschlegel

Nach einem kurzen Wettercheck machte ich mich um kurz vor 18:00 auf den Weg nach Bayerisch Gmain wo ich mit meiner Tour auf den Hochschlegel starten wollte.

Obwohl immer mehr dunkle Wolken den Himmel verdeckten, machte ich mich auf den Weg und vertraute dem Wetterbericht. Den Regenponcho hatte ich für den Notfall eingepackt. Aber in einen richtigen Regen wollte ich nicht kommen, denn mein Plan war ja oben zu übernachten.

Die abendliche Hitze erschwerte den Aufstieg und auch die knapp 14 kg Gepäck machten es auch nicht besser. Zum Glück hatte ich die Aufstiegsroute über den Alpgartensteig gewählt und konnte mich am Weg immer wieder am Wappbach abkühlen.

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Flug vom Bischling zur Fürmannalm

Einen längeren Flug hatte ich eigentlich an diesem schönen Tag nicht geplant. Ich wollte mit Jasmin nur 1 oder 2 schöne Flüge machen. Leider konnte sie aber wegen ihrer Verletzung am Fuß nicht starten. Sie bot mir jedoch an, ich könne nach Hause fliegen wenn ich wolle.

Das ließ ich mir natürlich nicht zweimal sagen, vor allem weil das Flugwetter an diesem Tag richtig gut aussah und ich unbedingt meinen neuen Niviuk Klimber P ausprobieren wollte. So startete ich gemeinsam mit anderen motivierten Streckenfliegern und konnte gleich mit dem ersten Bart auf 2.500 m aufdrehen. An der Wolkenbasis machte ich mich auf in Richtung Hochkönig. Am Wasserturm am Jagerköpfl, über Bischofshofen konnte ich nochmal gut Höhe tanken, bevor ich in die Südwand des Hochkönigs einflog.

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Hike & Fly Planner for Paragliders

Beispiel mit Start am Mittelstaufen bei Bad Reichenhall.

Ein sehr nützliches Tool für Hike & Flyer hat Daniel Arndt aus der Schweiz entwickelt. Es hilft herauszufinden wie weit du mit deinem Gleitschirm abgleiten kannst. Der Algorythmus berechnet anhand des Startplatzes und der vorhandenen Gleitzahl alle erreichbaren Punkte und stellt diese grafisch dar. Zusätzlich wird auch noch die ideale Flugroute berechnet, wenn man den Mousecursor bewegt.
Natürlich sollte man sich nicht 100% darauf verlassen, da ja natürlich Wind und Thermik auch ihren Teil dazu beitragen wie weit man fliegen kann, aber es ist zumindest einmal eine Hilfe um ungefähr einen Eindruck zu bekommen.

13. Stoderspatzerl Para-Cup 2019

Para-Cup

Zum bereits 13. mal veranstaltete der Gleitschirmverein Stoderspatzerl den Para-Cup in Gröbming.
Trotz der mäßig guten Wettervorhersage meldeten sich 16 motivierte Vereinsmitglieder beim Wettbewerb an.
Treffpunkt war am Landeplatz zwischen MEZ und Rettung.
Da die Stoderzinkenlifte heuer nicht in Betrieb waren, entfiel der Gleichmäßigkeitsbewerb des Ski fahrens. Stattdessen wurden 4 Punktlandungen (inkl. 1 Streichresultat) von der Assinger Leitn gemacht.
Die Veranstaltung lockte auch einige Zuschauer an. Ab Mittag ließ sich sogar die Sonne blicken.
Um 19.00 Uhr fanden sich dann alle Teilnehmer und weiter Clubmitglieder beim Gasthaus Loy in Gröbming zur Siegerehrung ein.
Insgesamt ging es knapp her und Tamás, usner neuestes Mitglied, konnte als Einstand gleich den ersten Platz für sich gewinnen. Auf den darauffolgenden Plätzen landeten Jogi (Platz 2) und ich (Platz 3). Jasmin, als einzige Frau und Fluganfängerin, war für ihren ersten Punktlandebewerb auch nicht schlecht und konnte sogar einmal sehr knapp den Zielpunkt erreichen. 

Ski & Fly in den Dolomiten

Tag 1 – Ski fahren am Plose

Unseren ersten Stop machten wir in St. Andrä, am Fuße der Plose. Strahlend blauer Himmel und perfekt präparierte Pisten erwarteten uns am Gipfel. Leider auch viel Wind und dadurch war ein Flug leider nicht möglich.


Tag 2 – Sella Ronda

Die Umrundung des Sellastocks zählte auch heuer wieder zum Plan, aber diesmal wollten wir bis zur Marmolada fahren. Jasmin musste leider wegen Übelkeit das Bett hüten und blieb im Gnollhof zurück.

Auch an diesem Tag erwarteten uns ein strahlend blauen Himmel und frühlingshafte Temperaturen. Meinen Ozone Ultralite 3 hatte ich natürlich dabei und wollte bei Möglichkeit einen Flug machen.

Als wir in Arraba ankamen und mit dem ersten 2er Sessellift (Sass de la Vegla) in Richtung Marmolada fahren wollten, mussten wir uns das erste Mal anstellen. Als wir dann die lange Warteschlange im Anschlusslift sahen machten wir wieder kehrt. Wahrscheinlich hätten wir dort auch noch eine halbe Stunde oder länger anstehen müssen.

So fuhren wir mit der weiter auf unserer Route und ich konnte in Arabba einen Flug machen. Ich startete an der Bergstation und flog der Piste entlang zur Talstation vom Podoijoch. Dort landete ich direkt neben der Talstation und legte meinen Schirm elegant über eine Schneeverbauung.


Skistart in Arraba
Mein Landeplatz an der Talstation

Als wir dann am Ciampinoi ankamen, nutzte ich die gelgenheit und flog hinunter zu unserem Ausgangspunkt in St. Christina.

Tag 3 – Ski & Fly Ciampinoi

Nachdem wir mit unseren Skiern von Ciaminoi nach machte Jasmin ihren ersten Ski-Start am Ciampinoi. Wir suchten uns einen geeigneten Startplatz am Pistenrand. Die Piste war sehr steil, doch zum Glück konnten wir unsere Schirme auf einem etwas flacheren Stück auslegen.

Trotz der großen Aufgergtheit, immerhin flog sie das erste mal mit dem Ultralite 3 und war noch nie mit Ski gestartet, gelang ihr ein einwandfreier Start.

Startvorbereitungen am Pistenrand.
Yippie! – Jasmin freut sich über ihren ersten Flug mit Skistart 🎿

Fliegen am Gaisberg

Wir nutzten das schöne Winterwetter am Freitag um einen Flug vom tief verschneiten Gaisberg zu machen. Bei der Hinfahrt konnten wir schon einige Flieger über dem Gipfel kreisen sehen. Als wir den Startplatz erreichten, waren wir schon etwas spät dran und konnten uns gerade noch etwas halten, bevor wir uns zum Landeplatz im Guggenthal aufmachten.
Am Landeplatz trafen wir dann zufällig Lukas, einen alten Bekannten, der gerade auf der Durchreise war und einen Flug machen wollte. Somit war unser Problem mit dem Auto holen auch gelöst. – ein perfekter Tag!