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Seit Beginn im September 2010 ist unser Blog 20.000 Mal aufgerufen worden! 🙂
Zu diesem Anlass möchten wir auch einige Zahlen, Fakten und Rekorde zur Gleitschirmfliegerei festhalten:

Nur 1 Leinenebene besitzt der SOL One und er fliegt, wie dieses Youtube-Video beweist.

1 – 1,3 m Höhe pro Sekunde verliert typischerweise ein Gleitschirm bei einem Flug in ruhiger Luft. Mit Abstiegshilfen (zB. einer Steilspirale) können Sinkraten von bis zu 25 m/s erreicht werden.

Alle 2 Jahre sollten Gleitschirme bei einem Prüfbetrieb gecheckt werden. Dabei wird zum Beispiel der allgemeine Zustand des Segels gecheckt und gegebenenfalls geflickt, die Porosität der Schirmkappe gemessen, die Symetrie der Leinen vermessen und defekte oder vertrimmte Leinen ersetzt.

Bis zu 5 g können bei einer Steilspirale auf den Körper wirken. Das heißt es wirkt die 5-fache Gravitationskraft auf den Körper. Auf einen Menschen mit 70 kg würde somit eine Kraft von ungefähr 350 kg wirken!

Es gibt 6 Gleitschirmhersteller in Österreich. Diese sind AirDesign, Airwave, Nova, Pro Design, Team 5 und Wings of Change.

Mindestens der 8-fachen Belastung des Normalfluges müssen alle Bauteile bei den Musterprüfungstests standhalten.

10 Ausgaben im Jahr gibt es von der Zeitschrift THERMIK. Diese erscheint mit einer Auflage von 26.000 Stück. Urspünglich wurde die Zeitschrift 1975 unter dem Namen Drachenfliegermagazin gegründet, Mitte der 1990er Jahre zu „Fly&Glide“ umbenannt und zu Beginn 2009 vom österreichischen Thermik Verlag gekauft.

Eine Streckung von 13 hat der von Wings of Change entwickelte Gleitschirm Namens DEATHBLADE 13.01. Hier ein Vimeo-Video.

15 Jahre beträgt das Mindestalter zum Beginn einer Sonderpiloten Ausbildung.

In Österreich gibt es aktuell rund 40 Flugschulen bzw. ausbildungsberechtigte Vereine.

Bis zu 43 m² Fläche haben Tandem-Gleitschirme ausgelegt. Ein normaler Gleitschirm hat 20 – 35 m² und ein Speedflying-/Speedriding-schirm sogar nur 7 – 14 m².

55 km/h erreichen moderne Schirme im beschleunigten Zustand , wobei die Trimmgeschwindigkeit, also die Geschwindigkeit bei offener Bremse und meist auch bestem Gleiten, zwischen 32 und 40 km/h liegt.

Zum 101. Geburtstag hat sich Mary Hardison ein besonderes Geschenk gemacht: Die Amerikanerin absolvierte als bisher ältester Mensch einen Paragliding-Flug. Sie habe das Hobby ihres Sohnes (75) kennenlernen wollen, sagte Hardison, sie könne ihn nicht etwas tun lassen, das sie nicht zumindest einmal ausprobiert habe.

111 Vereine für Gleitschirmflieger gibt es aktuell in Österreich, davon befinden sich 15 in Kärnten.

Mit 286 Infinity-Tumblings (Loopings) stellte Hernan Pitocco in der Region von Cordoba in Argentinien einen Weltrekord auf. In einer Höhe von 6.400m über Meeresspiegel sprang er aus einem Flugzeug. Er benutzte eine Sauerstoffmaske für Flüge in grosser Höhe.

335 km beträgt der Europarekord im Streckenflug, der von dem Tschechen Karel Vejchodský auf der Strecke von Nove Sady (Tschechien) nach Sulzbach-Rosenberg (Bayern) geflogen wurde.

503,9 km weit flog der südafrikanische Pilot Nevil Hullet bei seinem Streckenflug in Copperton, Südafrika, und hält damit den aktuellen Weltrekord.

Mit ca. 700 m Leinen ist ein Pilot mit dem Gleitschirm verbunden. Der Kern von Gleitschirmleinen besteht aus Polyethylen, genauer aus PE-UHMW (Dyneema®) oder Aramid (Kevlar®). Dieser Kern wird meistens durch eine Ummantelung vor äußeren Einflüssen geschützt. Einige Gleitschirmmodelle verzichten auf die Ummantelung, um weniger Luftwiderstand zu erzeugen.

Über 1.000 Flüge hat der Obmann des DGFC Ossiacher See Kurt Wetzlinger mit Hündin Xena mittlerweile hinter sich.

Zwischen 1500 – 2500 kg liegt die durchschnittliche Mindestfestigkeit handelsüblicher Gleitschirmkarabiner.

1965 startete David Barish mit dem einflächigen Sailwing, dem ersten „echten“ Gletischirm.

4.526 m betrug die maximale Flughöhe bei einem Thermikflug von dem Briten Robbie Whittall, der damit 1993 einen Höhenrekord aufstellte.

10.100 m hoch befand sich Mike Küng, als er 2004 mit seinem Gleitschirm aus einem Heißluftballoon sprang.

Insgesamt 19.765 Mitglieder hatte der ÖAeC mit Ende 2011. Das ist eine Steigerung von 1,56% zum Vorjahr. Davon sind 1.671 Gleitschirmflieger. 1997 waren noch 1.839 Gleitschirmflieger beim ÖAeC.

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